Athletik Podcast Folge 44: Beweglichkeitstraining Wirbelsäule mit Christoph Thalhamer
27. April 2026 09:33Wirbelsäulenbeweglichkeit: Warum Mobility ein eigenes Training sein sollte
Wirbelsäulenbeweglichkeit ist eines dieser Themen, bei denen viele Coaches sagen: „Machen wir eh.“ Gemeint sind dann oft drei T-Spine Rotations, ein World’s Greatest Stretch und der stille Wunsch, dass der Körper den Rest schon irgendwie selbst organisiert. In dieser Folge des EINS-A Athletik Podcasts spricht Christoph Hofer mit Christoph Thalhamer darüber, warum Mobility deutlich mehr sein kann als ein netter Programmpunkt zwischen Warm-up und erstem Arbeitssatz.
Wir sprechen darüber, warum Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule unterschiedliche Bewegungsaufgaben haben, warum die Brustwirbelsäule für Rotation besonders spannend ist und warum die Lendenwirbelsäule nicht der Abschnitt ist, den man endlos in Rotation „hineincoachen“ sollte. Außerdem geht es um funktionelle Assessments, passive Beweglichkeit, aktive Kontrolle, Brücke, Jefferson Curl und die Frage, wie viel Beweglichkeit eigentlich genug ist – ohne dass man aus Versehen ein eigenes Zirkusprogramm startet.
Besonders praxisrelevant wird es beim Vergleich mit Krafttraining: Wenn Beweglichkeit wirklich verbessert werden soll, braucht sie Zielsetzung, Intensität, Volumen, Frequenz, Progression, Pausen und regelmäßige Überprüfung. Genau deshalb sollte Mobility nicht nur als Zusatz im Warm-up verstanden werden, sondern als eigenes Training.
Hier die Liste mit den genannten Studien:
Adaptations in the passive mechanical properties of skeletal muscle to altered patterns of use
Increasing Muscle Extensibility: A Matter of Increasing Length or Modifying Sensation?
Kontakt Christoph Thalhamer: physiotherapie-thalhamer@tuta.com
Kontakt EINS-A Coaching: office@eins-a-coaching.at | https://www.eins-a-coaching.at/ | https://www.instagram.com/einsacoaching/
Kontakt Christoph Hofer: https://www.instagram.com/dontpressmute/
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