Prof. Franco M. Impellizzeri, PhD (AUS) schließt in seinem Vortrag „Measure and Manage Training Load“ an Seilers Aussage „weniger ist mehr“ an. Auch er weist auf die Relevanz von gezieltem Einsatz der Training Monitoring Tools hin. Er zeigt auf, dass ein Messinstrument nur dann optimal den Trainingsprozess unterstützt, wenn der zu erfassende Aspekt einer Bewegung oder einer Sportart klar definiert ist.
Während eines Analyseprozesses betont er die Differenzierung zwischen internen und externen Beanspruchungen, wobei er unter internen Aspekten Punkte wie die psychische Verfassung, oder die Ernährung der Athlet*innen versteht. Der Kategorie externer Beanspruchungen werden Distanzen, Gewichte und Intensitäten zugeordnet. (vgl. Abb 2). Je genauer die Unterteilung in die verschiedenen Komponenten eine Sportart vorgenommen wird, desto besser gelingt es, das optimale Messinstrument für den gewünschten Faktor zu finden. Im Verlauf eines Trainingsprozesses bedarf es einer Beachtung der ständigen Wechselwirkungen zwischen den externen und internen Trainingsbelastungen und den zusätzlichen Trainingseffekten (Abb. 2). Die laufende Dokumentation eines Trainingsprozesses, lässt eine ständige Nachschärfung des Trainingsplanes zu.